In Alt Vogelsdorf (zwischen Triftweg und Autobahn) soll auf einer naturnahen der Wiese mit Streuobstbäumen 3 Rechenzentren in den Maßen 90*60*28m (L*B*H) entstehen.
Das zerstört nicht nur den Lebensraum streng geschützter Arten, es beeinträchtigt auch das Dorfbild.
Es gibt bessere Standortalternativen, zB. hinter Möbelhöffner auf der Fäche Vogelsdorf/Rüdersdorf.
Machen Sie mit unterstützen Sie uns und die Bürgerinitiative Triftweg im
Ringen um einen besseren Standort.
Wollen Sie in 6-8m hohen Einfamilienhaus neben einem 28m hohen Betonklotz wohnen?
Zur zeit findet die Bearbeitung der Einsprüche aus der "Frühzeitige Beteiligung" statt.
Fragen dazu bitte an
2.
Hier ein Beispieltext.
Absender
Datum:
Name:
Adresse:
An
Gemeindeverwaltung Fredersdorf-Vogelsdorf
Fachbereich Bauleitplanung/Bauordnung
Lindenallee 3
15345 Fredersdorf-Vogelsdorf
Stellungnahme zum Vorentwurf Bebauungsplan Nr. 43 „Gewerbegebiet Triftweg / Rechenzentrum Vogelsdorf“
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit nehme ich im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung zum Vorentwurf des
Bebauungsplanes Nr. 43 „Gewerbegebiet Triftweg / Rechenzentrum Vogelsdorf“ Stellung.
Es werden folgende Einwände gegen das Planvorhaben BP 43 erhoben:
1. Natur und Tiere
- Das Plangebiet ist Lebensraum und Rückzugsort für viele einheimische Tierarten.
- Das Planvorhaben hat eine großflächige Versiegelung (77.000 m²) und Bebauung zur Folge.
- Lebensräume vieler Tierarten und Biotope werden zerstört und gehen dauerhaft verloren.
2. Artenvielfalt
- Der Verlust von Lebensräumen führt zur Verdrängung von Wildtieren und hat negative Auswirkungen auf die Artenvielfalt, insbesondere im Gemeindegebiet.
3. Schutzgebiete (NSG, LSG, FFH-Gebiet)
- Das Plangebiet grenzt unmittelbar an drei Schutzgebiete.
- Es wird dauerhaft betriebsbedingte Störfaktoren geben, die in die Schutzgebiete hineinreichen.
4. Orts- und Landschaftsbild
- Die Dimensionen des Planvorhabens, die massiven bis zu 28 Meter hohen Baukörper und der Verlust von freier Landschaft verändern das Orts- und Landschaftsbild erheblich.
- Der grüne Dorfcharakter schwindet zunehmend.
5. Frei- und Naherholungsraum
- Die betreffende Grünfläche ist in einem von mehreren Gewerbegebieten und von Verkehr stark belasteten Ortsteil ein unverzichtbarer Frei- und Naherholungsraum.
- Durch die Bebauung geht dieser Frei- und Naherholungsraum für die Einwohner verloren.
6. Lärm und technische Anlagen
- Durch den „rund um die Uhr Betrieb“ wird es dauerhaft Geräuschbelastungen geben. (Betriebsverkehr, Kühlungs- und Belüftungsanlagen)
7. Klima und Umweltschutz
- Die ungenutzte Abwärme geht ungehindert in die Atmosphäre.
- Dies widerspricht dem Ziel, den Klimaschutz zu fördern.
8. Mikroklima
- Grünflächen wie diese dienen als wichtige Kaltluftentstehungsgebiete.
- Die Versiegelung und der Vegetationsverlust führen zum Verlust dieser Funktion.
- Dies hat negative Auswirkungen auf das Mikroklima (Aufheizungseffekte).
9. Unklare Ausbaustufe
- Langfristige Entwicklung und Gesamtgröße sind nicht transparent.
10. Verlust von Lebensqualität der Einwohner
- Der Verlust von Natur und Landschaft, der Verlust von Frei- und Naherholungsraum für den Menschen, der stete Verlust des grünen Dorfcharakters und die Zunahme von weiteren Gewerbeflächen und die damit verbundenen Lärm- und Schadstoffbelastungen führen zur Minderung der Lebensqualität der Menschen im Ort.
11. Variantenvergleich
Der Variantenvergleich ist fehlerhaft. So wird bei der Größe der Fläche die nicht bebaubare Fläche der Hochstannungsleitungen nicht berücksichtigt, beim BP37 wird nur eine (von zwei) Zufahrten
betrachtet. Der bereits existierende B-Plan mit den bereits vollzogenen Artenschutzmaß0nahmen nicht berücksichtigt.
Bei der Höffner Flache wird nur die Vogelsdorfer Flurstücke betrachtet, die Rüdersdorfer außer acht gelassen.
Auf Grund der vielen aufgeführten negativen Auswirkungen wird das Planvorhaben BP 43 und jegliche Art von Bebauung auf dieser Grünfläche abgelehnt.
Diese artenreiche Grünfläche sollte dauerhaft für die Menschen und die Artenvielfalt auch im Hinblick auf zukünftige Generationen erhalten bleiben.
Ich bitte Sie, meine Einwände zu berücksichtigen und in die Abwägung einzubeziehen.
Bitte teilen Sie mir das Ergebnis der Prüfung und der Abwägung mit
Mit freundlichen Grüßen
(Datum / Unterschrift / Name)
Auch die Bürgerinitiative Triftweg fordert einen alternativen Standort auszuwählen.
Wir arbeiten zusammen und unterstützen die Forderungen der Bürgerinitiative.